Deutsche Ausgabe

Business Architecture: Konsolidierung vs. Integration

In Konsolidierung, Markt on 18/11/2009 at 07:42

Sieht man sich den Markt für Enterprise-IT an, kann man leicht feststellen, dass in vielen Bereichen das Angebot von fragmentierten Produkten für einzelne Anwendungen vorherrscht. Die hartcodierte Funktionalität solcher Lösungen mag auf den ersten Blick überzeugend wirken, doch wird allzuoft der nötige Aufwand zur Integration mittels XML und SOA übersehen.

Deshalb sieht das Konzept der Business Architecture von ISIS Papyrus vor, Unternehmen ein einziges konsolidiertes Informations-System für Teamwork, Prozess-Koordination und Rollenverwaltung zur Verfügung zu stellen, das auf der Datenverarbeitung im Hintergrund aufsetzt. Diese Informationsplattform ermöglicht es einem Unternehmen seine fundamentalen Informations-Assets zu modellieren, Prozess-Arbeitsgruppen zu unterstützen und das Wissen über unternehmensinterne Prozesse zu generieren und abrufbar zu machen. All dies Wissen und die entsprechende Erfahrung wird in Arbeitsgruppen je nach Berechtigung geteilt. Das Management ist imstande, Qualitätskriterien zu kontrollieren und, falls nötig, jeden einzelnen Prozess zu auditieren. Auf dieser einheitlichen Lifecycle-Plattform gibt es keine Software-Grenzen und Prozessoptimierung ist eine andauernde Übung, ohne dass dafür komplexe Projekte aufgesetzt werden müssen. Stattdessen wird das System laufend von seinen Benutzern hinsichtlich Prozessen upgedatet und ermöglicht es, das gesammelte Wissen im gesamten Unternehmen verfügbar zu machen.

Enterprise-Architekten, die mittels Segmentierung und Layering verschiedener Produkte auf eine Plattform austauschbarer Komponenten hoffen, stehen oft vor dem Dilemma nicht eingehaltener Standards und dem Wildwuchs der ständigen Produktentwicklung. Dies sind erhebliche Stolpersteine auf dem Weg zu einer Enterprise-Architektur. ISIS Papyrus hingegen erlaubt die nahtlose Integration mit bestehenden Anwendungen und bietet unmittelbaren Nutzen durch seine breitgefächerte Funktionalität und die vollkommene Unabhängigkeit von Plattformen und Output-Kanälen. Langfristiger Nutzen ist durch die Applikations-Infrastruktur gewährleistet, welche die schrittweise Umsetzung einer Enterprise-Strategie hin zu Konsolidierung ohne weiteren Integrationsaufwand ermöglicht.