Deutsche Ausgabe

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Auszeichnung für CEO von ISIS Papyrus

In allgemeine Info on 26/04/2010 at 08:22

Annemarie Pucher, CEO von ISIS Papyrus, hat neuerlich eine Anerkennung ihrer herausragenden Rolle in der internationalen Geschäftswelt erhalten. Die führende Branchen-Plattform OutputLinks hat sie im Rahmen ihres Programms Women of Distinction ausgezeichnet. Damit werden jährlich Frauen im globalen Print-, Dokumenten- und hochvolumigen Transaktions-Output-Bereich bedacht.

Diese Anerkennnung unterstreicht nicht nur die Leistungen von Annemarie Pucher sondern auch den Erfolg von ISIS Papyrus. Frau Pucher gründete ISIS vor mehr als 20 Jahren gemeinsam mit Max J. Pucher als Home Office. Heute beschäftigt ISIS Papyrus mehr als 250 Mitarbeiter an 16 Standorten und die Papyrus Geschäftsprozess- und Kommunikations-Plattform wird von mehr als 2000 Organisationen weltweit benutzt, um Kundenservice, Dienstleistungsqualität und Unternehmenskommunikation im Enterprise-Bereich zu optimieren. Unter der operativen Führung von Annemarie Pucher  entwickelte sich ISIS Papyrus zum führenden Aussteller von Kreditkarten in den USA mit mehr als der Hälfte des gesamten Volumens und produziert mehr Finanz- und Telekom-Dokumente als jeder andere Hersteller in der EU.

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Buch zum Thema Adaptive Prozesse

In allgemeine Info, Diskussion on 16/04/2010 at 12:02

Unter dem Titel „Mastering the Unpredictable“ beschäftigt sich eine Buchneuerscheinung mit dem Thema, inwiefern Informationstechnologie moderne  Wissensarbeit effektiv unterstützen kann. Als Ausgangspunkt dient das sogenannte Case Management im Unterschied zum herkömmlichen Business Process Management, kurz BPM.

Max J. Pucher, der Chief Architect von ISIS Papyrus, hat seinen Teil zu diesem bemerkenswerten Buch mit einem Kapitel namens „The Elements of Adaptive Case Management“ beigetragen. Im Zentrum seiner Überlegungen steht dabei die Tatsache, dass bestehende Implementationen von Business Process- und Case Management-Lösungen im Widerspruch zu modernen Management-Konzepten stehen. Obwohl dies alle Mitarbeiter betrifft, wirkt es sich ganz besonders auf hochqualifizierte Wissensarbeiter aus. Motivation lässt sich nämlich nur durch die Aufwertung von Mitarbeitern zu anerkannten Teammitgliedern erzielen und nicht durch Command-and-Control-orientierte Prozesssteuerung. Adaptive Case Management (ACM) steht im Mittelpunkt des Spannungsfeldes von Prozessen, Content und Customer Relationship Management (CRM) und spielt daher eine wesentliche Rolle bei der effektiven Umsetzung von Unternehmenszielen.

Während ACM die Vorteile von Adaptierbarkeit für bestehende Wissensarbeitsplätze zur Verfügung stellt, geht Max Pucher weiter und schlägt vor, adaptive Prozesse auszubauen und zusammen mit einem Management-Paradigma der Motivation bestehende  Produktionsarbeit hin zur Wissensarbeit zu entwickeln anstatt nur die Produktionsarbeit zu reglementieren und zu automatisieren. Adaptive Prozess-Technologie ermöglicht Mitgliedern strukturierter (Unternehmen) und unstrukturierter (sozialer) Organisationen einen transparenten Zugriff auf strukturierte (Geschäftsdaten) und unstrukturierte (Content) Information zur sicheren Erledigung von strukturierter (Prozesse) und unstrukturierter (Case) Arbeit  und erlaubt die kontinuierliche Anpassung mit dem während der Erledigung interaktiv erworbenen Wissen auf transparente und nachvollziehbare Weise.

Mehr über dieses interessante Thema lässt sich beim diesjährigen ISIS Papyrus Open House und User Conference erfahren, wo Max J. Pucher seinen Eröffnungsvortrag mit dem Titel „Adaptive Prozesse und Motivation“ hält.

Rasche Schadensabwicklung mit Papyrus

In Anwendung, Nutzen on 14/04/2010 at 06:50

Die wichtigsten Vorteile der Papyrus Plattform lassen sich aus der Tatsache ziehen, dass sie es Geschäftsanwendern ermöglicht, auf Kunden individuell einzugehen und gleichzeitig Geschäftsregeln zu folgen und Prozesserfordernisse einzuhalten. Bei einer kürzlich installierten Versicherungslösung zur Abwicklung von Schadenersatzansprüchen schilderte ein Anwender seine Erfahrungen mit den erzielten Verbesserungen foldendermaßen:

„Einen Schadenersatzanspruch abzuarbeiten geht meist nicht schnurstracks auf einer geraden Linie von Anfang bis Ende. Oft braucht es mehrere Dokumente, Kontaktaufnahme mit dem Kunden, ein Gutachten über den entstandenen Schaden, Vertragsdaten und vieles andere. Wir haben alle diese Daten und eingehenden Dokumente eit einigen Jahren in Geschäftsapplikationen, aber ich musste auf mehrere Systeme zugreifen, zudem Briefe und E-Mails schreiben und Fristen in meinem Kalender im Auge behalten. Die Zusammenarbeit mit Kollegen und Partnern wurde überhaupt nicht unterstützt.“

„In den letzten Jahren hatten wir einige Diskussionen, wie wir vordefinierte Prozess-Vorlagen erstellen könnten, aber durch die Komplexität der Schadensabwicklung sind alle diesbezüglichen Versuche im Sand verlaufen.“

„Mit dem Papyrus Case Management für die Schadensabwicklung kann ich endlich alles unter einen Hut bringen: ich habe Zugriff auf die Vertragsdaten und Dokumente in bestehenden Systemen und meine E-Mails, Ausgangsdokumente, Regeln für die Schadensabwicklung, Kalendereinträge und alles Nötige für die Zusammenarbeit mit anderen finde ich jetzt endlich auf einem Platz. Ich brauche keinem starren Ablauf folgen, sondern das System bietet mir Anleitungen, um verschiedene Aktivitäten auszuführen und prüft gleichzeitig die Vollständigkeit von Daten und Dokumenten.  Ich kann mit allen Kollegen zusammenarbeiten und einzelne Arbeitsschritte dynamisch zuordnen. Mit Papyrus lässt sich jede Kommunikation einzeln nachverfolgen, sei es E-Mail, Notizen oder ein Memorandum. Alle ausgehenden Dokumente werden als Vorlage gespeichert und automatisch mit den nötigen Geschäftsdaten aus dem Versicherungssystem befüllt. So erhalte ich gleichzeitig Transparenz, ohne mir dabei den Kopf zerbrechen zu müssen, wie das System eigentlich funkktioniert.“

„Wenn ich mehr Funktionalität brauche, kann ich jederzeit Textelemente für meine Dokumente erstellen und sie von der zuständigen Abteilung verifizieren lassen. Meine Briefe werden vom Abteilungsleiter abgezeichnet bevor sie per Brief, Fax oder E-Mail an den Kunden gehen. Früher musste ich Briefe in MS-Word schreiben und sie selbst ausdrucken. Andere Dokumente hatten wir in zwei verschiedenen Versicherungsapplikationen. Jetzt ist endlich alles auf einem Platz!“

„Der Administrator unserer Abteilung kann neue Fallregeln aufstellen, Formulare zur Dateneingabe und neu anlegen, Aktivitäten erstellen und sie zu unserer Bibliothek zuweisen, wenn wir sie brauchen. Das Aussehen meiner Arbeitsumgebung kann ich selbst definieren ohne jemand aus der IT-Abteilung bemühen zu müssen.“

“ Eines der effektivsten Features ist die globale INBOX, die ich für meine gesamte Arbeit verwenden kann. Alle Erinnerungen aus dem Versicherungssystem, meine E-Mails, Anfragen von Kollegen, Kalenderereignisse und unerledigte Aktivitäten im Zusammenhang mit der Schadensabwicklung sind an einem einzigen Platz .“

„Die Papyrus Case Management Anwendung spart mir einiges an Zeit und ich kann mich intensiver und schneller um Kundenanliegen kümmern. Vor allem gibt es nun ein erheblich geringeres Risiko, dass notwendige Aktivitäten ausgelassen oder verschleppt werden.“

ISIS Papyrus in AFPC-Führungsrolle bestätigt

In allgemeine Info on 07/04/2010 at 08:01

Bei der kürzlich durchgeführten Vorstandswahl des AFP-Konsortiums (AFPC) wurde der Vertreter von ISIS Papyrus, Roberto Anzola, Manager R&D, für eine weitere Funktionsperiode bestellt.

Das AFPC ist eine eingetragene Non-Profit-Organisation, deren Ziel es ist, eine optimierte Architektur für den Druck von variablen Daten zu entwickeln sowie die AFP-Standards zu harmonisieren. Das AFPC ist ein Zusammenschluss von über 30 führenden  Software- und Hardware-Herstellern, die sich Kooperation und Interoperabilität auf die Fahnen geheftet haben. Ein unmittelbares Resultat dieserKooperation ist der mit Begeisterung aufgenommene Papyrus AFP Viewer, der Ende letzten Jahres als Freeware veröffentlicht wurde.

AFP (Abkürzung für Advanced Function Presentation) ist ein Format für den Druckdatenstrom zur Software- und Hardware-unabhängigen Produktion von Massendruckstücken. Im Gegensatz zu anderen Formaten wie PostScript besitzt es den überragenden Vorteil, hohe Druckgeschwindigkeiten, Integrität des Outputs sowie zentrales und automatisiertes Servermanagement zu unterstützen. AFP spielt eine wesentliche Rolle in Entwicklungen wie TransPromo und in der Herstellung unternehmenskritischer Dokumente wie Rechnungen, Kontoauszüge und Policen sowie in anderen Bereichen des Dokumenten-Managements, die ebenfalls schon bisher von der innovativen Technologie von ISIS Papyrus wesentlich geprägt wurden.

Hintergrund von adaptivem Case Management

In Lösungen, Markt on 02/04/2010 at 08:20

Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management, BPM) kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die dominante Stellung von IT und Technologie ließ eine Betrachtungsweise von BPM als Instrument für die automatische Prozesssteuerung entstehen worin menschliche Interaktion bestenfalls als notwendiges Übel vorkommt. Aber die Komplexität und Rigidität eines solchen Modellansatzes bietet entgegen dem ursprünglichen Ansatz längst keine Vorteile mehr. Die Prozesse, welche nach einer langwierigen Analyse als hardcodiertes Modell aufgesetzt werden, entsprechen nicht den Erfordernissen, wie sie im tagtäglichen Geschäftsleben auftreten und die Abhängigkeiten sind zu vielschichtig, um eine leichte Adaptierbarkait oder Wartung zu gewährleisten.

Ursprünglich drehten sich Geschäftsprozesse vor allem um menschliche Aktivitäten und hatten keinen unmittelbaren Zusammenhang mit Technologie. Ein Geschäftsprozess ist nämlich vor allem das: eine Abfolge von Aktivitäten, die von Individuen ausgeführt werden, um ein geschäftliches Ziel zu erreichen. Diese Art von Geschäftsprozessen existiert seitdem Menschen miteinander Geschäfte machen und ist somit schon etwas älter als Computer und Informationstechnologie. Ein grundlegendes Problem vieler IT-Modelle ist die Annahme von sorgfältig definierten Zielen in einer statischen Arbeitsumgebung; in Wirklichkeit haben es Geschäftsanwender aber oft mit ungenau definierten Zielen in einem dynamischen, ja sogar chaotischen Umfeld zu tun. Sie müssen oft improvisieren und mit veränderten Gegebenheiten zurechtkommen und die Ziele kristallisieren sich erst im Laufe des Prozessfortschrittes heraus.

Deshalb erscheint es logisch, die Kontrolle über die Prozesse von der IT zurück zu den Anwendern zu verlagern, um einen echten Mehrwert zu generieren. Auch hier gibt es zahlreiche Ansätze und die bestehenden Erklärungsversuche führen mangels eindeutiger Terminologie wieder zu allerlei Missverständnissen. Der Begriff „Adaptives Case Management“ stellt daher keine fixe Größe dar, sondern dient als Ausgangspunkt für zukünftige Diskussionen rund um selbstlernende Systeme, die in Echtzeit Benutzerinput adaptieren. Einige grundlegende Überlegungen dazu finden sich hier und hier. Eine besonders lohnende Gelegenheit mehr über „Adaptive Prozesse und Motivation“ zu hören bietet sich beim diesjährigen ISIS Papyrus Open House, wo es die Möglichkeit gibt, wieder einem der bekannt pointierten Vorträge von Chief Architect Max J. Pucher zu diesem Thema zu frönen.