Deutsche Ausgabe

Archive for Dezember 2010|Monthly archive page

Fallstudie: Online-Banking mit Papyrus

In Lösungen, Nutzen on 22/12/2010 at 10:47

Diese Lösung von ISIS Papyrus wurde in einem der größten deutschen Finanzinstitute eingeführt, in dessen Filialnetz über 4000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Kerngeschäft liegt im Investment- und Online-Banking. Weitere Tätigkeitsbereiche umfassen die Immobilienfinanzierung sowie das Wertpapiergeschäft.

Ziel war die Errichtung eines Online-Banking-Portals als virtuelles Kundenservicecenter. Die wichtigste Anforderung dabei war  ein Rund-um-die-Uhr-Zugriff auf elektronische Dokumente für ein umfassendes Kundenservice. Gleichzeitig sollte es möglich sein, jedes Dokument kundenprofilabhängig in bester Qualität auszudrucken, automatisch zu kuvertieren und zu versenden. Grundvoraussetzung für die elektronische Dokumentendarstellung mit Druckoption war das effiziente Handling der bereits auf Mainframe vorhandenen Geschäftsdaten.

Die gesamten Umsetzungskriterien sahen folgendermaßen aus:

  • Um Kunden ein elektronisches Bankdokumenten-Service zu bieten werden auf z/OS Mainframe-Programmen vorhandene Geschäftsdaten zur Erstellung elektronischer Kontoauszüge und Berichte herangezogen.
  • Auszüge und Berichte werden im Browser als PDF angezeigt.
  • Wahlweise können alle Dokumente auf verschiedenen Druckern ausgegeben werden.
  • E-Mail Benachrichtigungen für neue Dokumente enthalten einen Hyperlink zum jeweiligen Dokument.
  • Rund-um-die-Uhr-Zugang zu den E- Schriftstücken.

Mit der Papyrus Plattform wurden die folgenden Features realisiert:

  • Altdaten können mühelos eingelesen werden.
  • Einmalige Dokumentgestaltung und –formatierung für 100% identes Aussehen von Papier- und E-Schriftstücken.
  • Rasche Dokumentenentwicklung bei 100% genauer WYSIWYG-Ansicht im Papyrus Designer.
  • Papyrus EYE-GUI ermöglicht Einbindung der Fachabteilung für Bearbeitung von Text- und Marketingnachrichten.
  • Hochgeschwindigkeits-Batch- und Ad-hoc-Formatierung auf 11 Betriebssystemen.
  • Das WebRepository ermöglicht Management und Administration aller Ressourcen, Textbausteine, Anwenderautorisierungen und Dokumenten-Prozesse.
  • WebArchive: On-the-fly-Generierung von PDF.
  • Zentrales Output-Management im PrintPool mit OMR und Barcodes.
  • Dokumente, die vom Kunden im Web nicht abgerufen werden, werden zentral gedruckt und versandt.
  • E-Mail-Server SMTP für E-Mail-Benachrichtigung inklusive URL.

Der Implementierungsaufwand vor Ort betrug – für eine doch recht komplexe Applikation – nur sechs Wochen. In diesem Zeitraum wurde unter anderem die Konfiguration für das zentrale WebRepository und WebArchive und die Dokumententwicklungsarbeit  durchgeführt. Die
gesamte Projektphase betrug gerade einmal fünf Monate.

Advertisements

E-Dokumente zur Kosteneinsparung und für vereinfachte Compliance

In Markt, Produkt on 15/12/2010 at 08:36

Interne Prozesse und Anwendungen müssen in der Lage sein, die ständig wechselnden Aspekte von Unternehmens- und Compliance-Anforderungen entsprechend zu berücksichtigen. Angefangen von den Basel-Abkommen über Sarbanes Oxley, MiFID etc. gibt es eine wachsende Zahl von Regulierungsauflagen, während Unternehmen gleichzeitig flexibel mit wechselnden Konsumgewohnheiten umgehen und neue Kommunikationskanäle integrieren müssen.

Jedes Unternehmen und jede Organisation mit einem großen Ausstoß an Geschäftskommunikation für Kunden und Klienten wie Finanzinstitute, Versicherungen, Versorger, TelKos, Krankenhäuser oder öffentliche Einrichtungen müssen sich der Herausforderung stellen, aktuelle Informationen möglichst zeitnahe und fehlerfrei zu versenden. Wenn sich aber Gesetze ändern oder Geschäftsbedingungen angepasst werden ohne dass dies in den Aussendungen berücksichtigt wird, wandeln Organisationen am Rande von immensen Schadensersatzforderungen und empfindlichen Strafdrohungen.

Zusätzlich haben es die Fach- und Marketing-Anwender mit kürzeren Produktlebenszyklen, rasch wechselndem Konsumverhalten und neuen Kanälen der Kundenkommunikation zu tun. Ihre IT-Abhängigkeit sorgt aber oft dafür, dass einfache Text- oder Layoutänderungen für Marketingaussendungen, Haftungsausschlüsse, Logos oder neue Vertragsvorlagen Monate in Anspruch nehmen und schließlich den Aufwand gar nicht mehr rechtfertigen. Oft wird diesem Dilemma damit begegnet, dass die Dokumentengestaltung mittels Standard-Office-Software oder Insellösungen dezentralisiert wird, was die Probleme mit Compliance und Corporate Identity nur verschärft und zudem Verzögerungen bei der Markteinführung nach sich zieht.

Die ideale Lösung sollte daher das volle Potenzial der Multi-Kanal-Kommunikation entfalten, die Marktreife beschleunigen, die Wiederverwendbarkeit von Dokumenten und Bausteinen ermöglichen und Compliance-Auflagen unterstützen während die Fachanwender volle Kontrolle über ihre Dokumente haben und möglichst unabhängig von der IT sind.

Die Papyrus Plattform von ISIS Papyrus ermöglicht das Schließen der Kommunikationsschleife über alle Kanäle hinweg, personalisierte Kommunikation, integrierte Marketing-Kampagnen, Direktmarketing und Transpromo sowie strukturierte Ad-hoc-Kommunikation für eine verbessertee Kundenbindung bei gleichzeitiger Einhaltung aller Compliance-Vorschriften durch eine prozessimmanente Regelungs- und Auditfunktion.

Anwendungsentwicklung: Vermeiden der Programmier-Falle

In Anwendung, Nutzen on 03/12/2010 at 14:36

Wenn davon die Rede ist, dass die Entwicklung von Geschäftsanwendungen wie sie in den letzten zwanzig Jahren gehandhabt wurde sowohl für Fachanwender und IT-Abteilungen wie auch für die Unternehmen als Ganzes unbefriedigend ist, hat das nicht unbedingt großen Neuigkeitswert. Neu ist allerdings, dass dieses generelle Unbehagen immer öfter und immer deutlicher formuliert wird.

Typischerweise basieren solche Geschäftsanwendungen auf einem statischen Modell mit endlosen Codezeilen und sind einfach nicht imstande, mit der für viele Unternehmen heute benötigten Flexibilität und dynamischen Änderungen Schritt zu halten. Das Wesentliche an Information wird in Formularen und Design-Artefakten versteckt und von den Aufgaben und Aktivitäten der Benutzer komplett isoliert. Obwohl die Problematik eines solchen Designs und die Folgekosten hinsichtlich Wartung und Aktualisierung in der Anwendungsentwicklung offensichtlich und hinlänglich bekannt sind, herrscht vielfach noch eine vornehme Zurückhaltung, wenn es darum geht, solche  letztendlich unzulänglichen Methoden zu eliminieren. Die zahlreichen Vorwände reichen dabei von dem Hinweis auf eine „gängige Praxis“ und eine „ausgereifte“ Technologie bis hin zum „kleineren Übel“.

Die Papyrus Plattform von ISIS Papyrus dagegen ist reine Standardsoftware ohne komplexe Anpassungen für einzelne Kunden. Die verwendete Applikationstechnologie basiert auf vorhandenen Modellen, um aufwendige Programmierprojekte zu vermeiden. Die Integration in bestehende Systeme erfolgt durch lose gekoppelte Messaging-Interfaces zur Wahrung von Flexibilität, Plattformunabhängigkeit und Aufwärtskompatibilität. Applikationen werden als Frameworks definiert und in die Plattform geladen. Durch die Definition mittels Objektmodellen und Regeln, die im zentralen Repository dokumentiert sind, ist eine Wartung durch Nicht-Techniker und bis zu einem gewissen Grad für Endanwender möglich. Dies ermöglicht eine erhebliche Ersparnis von Kosten und Ressourcen. Diese Architektur erlaubt auch die adaptive Anpassung von bestehenden Prozessen, weil Anwender die Prozessvorlage während der Ausführung einer Prozessinstanz entsprechend ihren Berechtigungen dauerhaft verändern und damit eine neue Prozessvariante erzeugen können. Dies bedeutet wieder eine wesentliche Arbeitserleichterung für die IT-Abteilung und verlagert den Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit den Fachanwendern im Interesse des Unternehmens auf eine rein strategische Ebene, was hilft, die sonst heiklen Berührungspunkte in diesem Bereich elegant zu umschiffen.