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Soziale und mobile Phänomene verlangen Umdenken in der Enterprise-IT

In Markt on 14/02/2012 at 08:50

Mobile Geräte und soziale Medien verbreiten sich rasant und Unternehmen fangen langsam an, die Auswirkungen in vollem Umfang zu begreifen. Die Firmen müssen es Mitarbeitern wie Kunden ermöglichen, ohne große Schwierigkeiten von jedem Gerät und jedem Standort aus zu kommunizieren und gleichzeitig dieselbe Funktionalität der Enterprise-Tools sowie den Zugriff auf die Kundenkommunikation zur Verfügung zu stellen. Dies verlangt ein radikales Umdenken hinsichtlich der Enterprise-IT.

Bis vor kurzem bestand das Verständis von Transformationen im Enterprise-Bereich im Aufsetzen von Standardanwendungen wie ERP, CRM oder ähnlichem, um ein bestimmtes Unternehmensproblem zu lösen. Anstatt aber die Probleme zu lösen wurden diese durch die entstandenen Datensilos noch verschärft, weil Software als reines Gebrauchsgut statt als wesentlicher Wettbewerbsvorteil betrachtet wurde. In diesem Schlammassel wurden die Hoffnungen auf  Geschäftsprozessmanagement, kurz BPM, gesetzt, um einen Ausweg aus den isolierten Datensilos zu weisen. In seiner konventionellen Form mit Flussdiagrammen hat BPM diese Hoffnungen aber massiv enttäuscht und nur zusätzliche Bürokratie für die Unternehemen und Nutzer gebracht und bei der transparenten Verknüpfung der gesamten Geschäftskommunikation mit den relevanten Daten auf allen Linien versagt. Neben der internen Zusammenarbeit und dem Brückenschlag zum Kunden blieb auch die Customer Experience insgesamt auf der Strecke.

Ein tatsächlicher Wandel im Enterprise-Bereich lässt sich aber nur erfolgreich bewältigen, wenn die Geschäftsprozessperspektive Unternehmenspotenziale, Value Streams und Kundenergebnisse als Zielvorgaben einbezieht. Die daraus resultierende Business Architecture muss alle sozialen und mobilen Anknüpfungspunkte berücksichtigen und es Wissensträgern im Unternehmen ermöglichen, Prozesse nach ihren Vorstellungen zu entwickeln, auszuführen, zu evaluieren und entsprechend zu adaptieren, um definierte Ergebnisse zu erreichen und Prozess- und Unternehmensziele zuverlässig umzusetzen.

Das grundlegende Problem von mobilen und sozialen Anwendungen liegt also in der mangelnden Verbindung zum Geschäftskontext und den Unternehmenszielen. Die Papyrus Plattform von ISIS Papyrus behandelt daher soziale Interaktionen plattformunabhängig nur als Teile eines Geschäftsfalls, um eine konsolidierte Ansicht aller Daten und des Contents mit Kundenbezug auf dem gewünschten Endgerät zu gewährleisten. Gleichzeitig räumt die Papyrus Plattform mit der künstlichen Fragmentierung auf und bietet einen holistischen Ansatz zu integrierter Geschäftskommunikation und kollaborativen Funktionen und ermöglicht Endanwendern das selbstständige Erstellen ihrer Prozesse für eine verbesserte Customer Experience und zum Umsetzen greifbarer Resultate.