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ISIS Papyrus präsentiert beim ACM-Workshop im Rahmen der EDOC 2014

In event on 06/08/2014 at 13:01

Der Adaptive Case Management (ACM) Workshop findet im Rahmen der EDOC 2014 am 1. September 2014 im deutschen Ulm statt. Unter der Ägide von Dr. Ilia Bider von der Universität Stockholm und Keith Swenson von Fujitsu erlaubt der Workshop Wissenschaftlern und Praktikern den Austausch über theoretische und praktische Probleme und Lösungen im Bereich ACM und anderen workflowunabhängigen Ansätzen im Geschäftsprozessmanagement. Von seiten ISIS Papyrus präsentieren Thanh Tran Thi Kim, Christoph Ruhsam, Max J. Pucher, Maximilian Kobler und Jan Mendling das Positionspapier “Towards a pattern recognition approach for transferring knowledge in ACM”.

Die Notwendigkeit adaptiver Fähigkeiten in einem modernen interaktiven Unternehmensumfeld ist wiederholt durch einschlägige Forschungen belegt und durch das praktische Scheitern konventioneller Ansätze und Werkzeuge für das Management komplexer Organisationen bestätigt worden. Letztere lassen sich so zusammenfassen: Business Process Management (BPM) konzentriert sich auf wiederholbare Prozesse mit striktem Workflow. Notwendige Abstraktionen verhindern allerdings die Bewältigung von komplexeren Aufgaben. Hingegen bietet reines Case Management zwar größere Flexibilität, versagt aber bei der Benutzerführung und erschwert die Einhaltung von Compliance-Auflagen mit Richtlinien und Vorschriften. Die starke Vereinfachung von Case-Management-Lösungen führt zudem zu Ungenauigkeiten beim Modell.

Im Gegensatz dazu bietet Adaptive Case Management sowohl Flexibilität als auch Benutzerführung. Die Konzentration liegt beim jeweiligen Case, nicht beim Prozess an sich. Ein Case sammelt alle zur Bearbeitung notwendigen Informationen: die Ausführenden (Benutzer/Rollen, die am Vorfall teilnehmen), Daten/Content, Regeln sowie natürlich Prozesse und Aufgaben. Adaptive Case Management ist zur Ermächtigung von Wissensarbeitern ausgelegt, um ihnen autonome Entscheidungen innerhalb der Grenzen der Unternehmensstrategie zu ermöglichen. Das Management formuliert erreichbare Unternehmens- und Prozessvorgaben und kommuniziert diese transparent während die Fachanwender selbstständig Aufgaben zur Zielerreichung hinzufügen. Dies führt zu einem Ansatz des „Design-by-Doing“, der es Anwendern erlaubt, Prozesse on-the-fly  zu erstellen, zu modifizieren und zu analysieren.  Trotz der fehlenden Vorhersagbarkeit und Wiederholbarkeit entwickeln sich adaptive Prozesse durch Benutzeraktionen dennoch von einem Weniger an Ordnung zu einem Mehr an Ordnung. Entscheidungen von Fachanwendern werden darüber hinaus in einem Template abgespeichert und anderen Akteuren im Unternehmen als Handlungsanleitung vorgeschlagen.

Adaptive Case Management eignet sich hervorragend für beliebige Dokumenteninhalte, kollaborative Entscheidungen und ein hohes Maß an Kunden-Interaktion. Es kann in jedem serviceorientierten und kundenbezogenen Zusammenhang eines Unternehmens eingesetzt werden, wo es um komplexe, ereignisgesteuerte Aktivitäten geht, wie Schadensersatzansprüche, Vertragsmanagement, Kontoeröffnung, P2P, Betrugsbekämpfung sowie in vielen anderen Bereichen.

ISIS Papyrus erhält XCelent Auszeichnung für Globale Präsenz bei Kundenkommunikation für Versicherungen

In Auszeichnung on 05/08/2014 at 08:19

Unter 14 global vertretenen Kunden-Kommunikations-Anbietern (CCM), welche Celent im Juni 2014 analysierte, erhielt ISIS Papyrus den „XCelent Customer Base Award“ basierend auf 3 Kriterien:

  • Anzahl der Kundeninstallationen bei Versicherungen
  • Anzahl der Regionen, in welchen das System implementiert ist
  • Anzahl Neukunden

Im Report stellt Celent fest, dass die Kundenbasis von ISIS Papyrus Software im Versicherungsbereich im letzten Jahrzehnt wesentlich gewachsen ist, vor allem durch das ‚End-to-End‘-Angebot für Dokumentenautomatisierung und konsolidiertes Kundenkommunikationsmanagement mit der Papyrus Plattform für Geschäftskommunikation und Prozesse.

Celent weist auf die zunehmende Bedeutung an effizienter sowie digitaler Kundenkommunikation hin, was bei Versicherungsunternehmen den Einsatz von fortschrittlichen Dokumenten-Management-Systemen erfordert.

Im Bericht „Dokumenten Automation für Versicherungen: 2014 ABCD Anbieter Studie“ (Englischer Orginaltitel Document Automation for Insurers: 2014 ABCD Vendor View) untersucht Celent 14 Systeme, einschließlich der Papyrus Plattform für Geschäftskommunikation und Prozess Management und präsentiert Informationen über Anbieter und Lösungen; Kundenbasis und Referenzkundenrückmeldungen; Funktionalität; Technologie; Informationen zu Installationen; Kosten und zusammenfassende Kommentare.

„Versicherungen setzen auf innovative, erweiterte Funktionen der Dokumentenautomatisierung und der Kundenkommunikationssysteme um die digitale Interaktionen mit Kunden und Partnern zu fördern,“ sagt Nicolas Michellod, Senior Analyst und Studienautor vom Versicherungsberater Celent. Weiters meint Analyst Michellod: „Multi-Kanal-Kommunikation und interaktive Dokumente sind für Versicherungen DER Schlüssel für verbesserte Kundenkommunikation.“

Über Celent: Das Forschungs- und Beratungsunternehmen Celent hilft Finanzinstitutionen umfassende Geschäfts- und Technologiestrategien zu erstellen. Celent veröffentlicht Berichte zu Trends und Best-Practice-Technologien für den Finanzdienstleistungssektor und berät Finanzinstitute, welche neue Technologien dafür einsetzen möchten, um bestehende Geschäftsprozesse zu verbessern oder neue Geschäftsstrategien umzusetzen.