Deutsche Ausgabe

Archive for the ‘Lösungen’ Category

Union Investment setzt Papyrus Targeted Messaging im Kampagnenmanagement ein

In Lösungen on 09/07/2014 at 16:00

Die Union Investment Gruppe ist ein führender europäischer Asset Manager für private und institutionelle Kunden. Mit der neu implementierten ISIS Papyrus Kampagnenmanagement-Lösung kann die Marketingabteilung gezielte und personalisierte Nachrichten, Anhänge und Beilagen den periodischen Kundenreports beifügen. Textbausteine, Grafiken ​​und Anhänge, die durch das Marketing-Team erstellt werden, können in der einfach zu bedienenden  Papyrus Korrespondenz-Lösung versioniert, validiert, überprüft und freigegeben werden. Sie werden in den Reports nach Datum-, Zeit- und Platzkriterien eingefügt, bevor das Dokument gedruckt, elektronisch versendet und archiviert wird. Die Planung und Überwachung einer Kampagne, Berichterstattung und Kontrolle der verwendeten Botschaften, Anlagen und Beilagen erfolgt über das Papyrus Reporting und Auditing im Web Portal.

Vorteile von ACM – Die Benutzerperspektive

In Lösungen, Nutzen on 25/11/2011 at 15:28

Jede Technologie ist nur so gut, soweit sie uns hilft, Verwirrung und Komplikationen zu vermeiden, während wir komplexen Verrichtungen in einer komplexen Welt nachgehen. Obwohl ein durchdachtes Konzept, ein ansprechendes Design und die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle spielen, lässt sich die erfolgreiche Umsetzung dieser Prämisse letztlich nur durch die Einschätzung der eigentlichen Benutzer der Technologie bemessen. Dieser Artikel ist daher den Benutzern der ISIS Papyrus ACM Plattform und ihren ganz persönlichen Eindrücken gewidmet.

Andrew M., Senior Project Manager, internationales Finanzinstitut:
„Ein Prozess braucht kein langatmiges Design mehr, sondern kann direkt während der Ausführung abgebildet werden. So ersparen wir uns die aufwendige Analysephase, die Probleme mit mangelndem Fachwissen und den bürokratischen Aufwand bei der Implementierung, Wartung und Änderung des zugrundeliegenden Modells. Das ganze Konzept stieß anfangs auf Skepsis bei manchem ‚Urgestein‘, aber seit wir die ersten positiven  Ergebnisse für das Unternehmen und die Kunden sehen, hat sich der Widerstand komplett verflüchtigt und wir könnten mit unserer Wahl nicht zufriedener sein.“

Paul S., Director of Services, große Geschäftsbank:
„Es gibt überhaupt keinen Vergleich zu einem herkömmlichen Textverarbeitungssystem oder irgendeinem anderen Dokumentenmanagementsystem, die wir zuvor in Verwendung hatten. Das einfache Erstellen und Verändern einer Vorlage mit Bausteinen ist fantastisch. Danach kann man Daten aus Formularen mir nichts, dir nichts per Drag&Drop aus der Library hinzufügen. Alles lässt sich dort einfügen, wo man es haben will und bleibt auch dort. Sachbearbeiter können dann nach Erfordernis noch zusätzliche Änderungen vornehmen, während das Layout insgesamt intakt bleibt. Das spart eine Menge Zeit im Vergleich zu vorher. Und vor allem auch Nerven!“

George A., Senior QA Manager, Direktmarketing-Agentur:
„Mit den Widgets lässt sich ein komplettes Dokument mit allem Drum und Dran geradezu spielerisch erstellen.“

Vicky H., Schadensreferentin, Spezialversicherer:
„Wenn ich eine Schadensmeldung bearbeite, ist das jedes Mal eine neue Herausforderung, weil jeder Kunde eine eigene Art zur Einreichung von Dokumenten und Daten hat und unterschiedliche Kanäle wählt. Es gibt allerdings einige Muster, die sich mit der Zeit erkennen lassen. Deshalb ist es großartig, dass ich zu dem Prozess verschiedene Aufgaben hinzufügen kann, ohne immer erst einen Admin fragen zu müssen.  Das spart mir und den Kunden viel Zeit. Besser noch, wenn gewisse Muster wieder auftauchen, bekomme ich Änderungen vorgeschlagen, die ich schon einmal gemacht habe und ich brauche nicht wieder von vorne anzufangen. Das ist fast zu schön, um wahr zu sein!“

Mary P., Director of Marketing, internationaler Versicherer:
„Unsere Kundenbetreuer fühlen sich jetzt in der interaktiven Kommunikation mit den Kunden richtig ermächtigt, greifbare Resultate zu realisieren. Der adaptive Ansatz hat jedem einzelnen ganz neuen Elan verliehen.“

Mehr Informationen über die innovativen und kundenfreundlichen Lösungen von ISIS Papyrus gibt es im ISIS Papyrus Solutions Catalog (PDF) nachzulesen.

Fallstudie: Rascher und koordinierter Zahlungsverkehr

In Lösungen on 04/02/2011 at 09:39

Die Einführung neuer Finanzinstrumente und Standards sowie einer neuen Infrastruktur auf den europäischen Finanzmärkten hat die Erfordernisse sowohl für den papiergestützen wie auch für den elektronischen Zahlungsverkehr enorm intensiviert: zeitgerechte, möglichst effiziente Abwicklung, einfache Behandlung von Unklarheiten und ein vollständiger Überblick, sowohl im Tagesgeschäft als auch über ein revisionssicheres Archiv.

Einer der bedeutendsten europäischen Finanzkonzerne implementierte eine Papyrus Capture End-to-End-Lösung zur Automatisierung seiner Belegabwicklung mit allen Prozessen: vom Scannen in über 100 über das ganze Land verteilten Filialen  mit Fujitsu Desktop Scannern einschließlich Indossierung bis zur Archvierung im Papyrus WebArchive. Dazwischen liegt die abgesicherte Übertragung über das heterogene Leitungsnetz in das zentrale Verarbeitungszentrum, die Klassifikation nach 5 Überweisungs-Grundtypen in über 80 Formularausprägungen und – soweit bei nicht für OCR/ICR geeigneten Dokumenten möglich – die Texterkennung.

Vor der Weiterleitung der Datensätze an das Buchungssystem der Bank erfolgen genaueste Validierungen, wie Überprüfung der IBAN auf Korrektheit und Abgleich mit den verfügbaren Datenbanken wie z.B. Kunden-Konten sowie die zweistufige manuelle Datenerfassung und Kontrolle, um absolut korrekte Buchungssätze zu erzielen.

Besonderes Augenmerk wurde auf die ergonomische und performante Datenerfassung gelegt: Papyrus EYE ermöglicht eine Defintion identischer Masken im Desktop und im Portal. Diese bieten auch die (vom Papier gewohnte) Möglichkeit, im Falle von Unklarheiten zu einer Buchung ganz einfach einen Sticker an die unklare Stelle zu positionieren und mit den darauf geschriebenen Notizen bei der zuständigen Filiale rückzufragen.

Mit dieser innovativen Anwendung werden mehrere 10.000 Zahlungsverkehrsbelege täglich rasch und einheitlich automatisiert verarbeitet. Daraus ergibt sich folgender Nutzen für die Bank:

  • Zeitgleicher Überblick über den Verarbeitungsstatus
  • OptimierteRessourcennutzung durch dezentrales Scannen und zentrale Datenerfassung und -bearbeitung
  • Durchgängige Sicherheitsmechanismen hinsichtlich Verschlüsselung, Zugriffsrechten und sicherer Ablage.

Für diesen internationalen Bankkonzern ist die Investition zudem zukunftssicher und rationell, weil die ISIS Papyrus Lösung bei steigendem Volumen problemlos und schnell erweiterbar ist.

Social-Software als Allheilmittel für Enterprise-Anwendungen?

In Lösungen on 14/01/2011 at 11:08

Viele große Organisationen stehen trotz jahrelanger kosten- und personalintensiver Investitionen in diverse fragmentierte Enterprise-Anwendungen nach wie vor vor einem gewaltigen Problem im Bereich der menschlichen Interaktion und der Teamarbeit oder Kollaboration. Viele Geschäftsprozesse werden noch manuell und höchst ressourcenintensiv ausgeführt und  benötigen typischer Weise eine Vielzahl von E-Mails, Faxen oder Anrufen zur Erledigung. Da diese Aktivitäten dem Grunde nach durch humane Interkation gekennzeichnet sind, liegt eine Punzierung mit „Social“ nahe. Und solche Social- oder Enterprise2.0-Software gilt derzeit nachgerade als Allheilmittel für Enterprise-Anwendungen, denen es an der Funktionalität eines geschlossenen Kommunikationskreislaufs mangelt.

Das Versprechen von Social-Software-Lösungen ist es, die Lücke zwischen manuellen und Transaktionsprozessen zu füllen und eine Reaktion in Echtzeit auf Kunden- oder Lieferantenanfragen sowie die Optimierung der Geschäftsbeziehungen mittels Online-Kollaboration zu ermöglichen.

Doch alle sogenannten sozialen Add-Ons oder Enterprise2.0-Software als Ergänzung zu jeglicher Enterprise-Anwendung schaffen noch lange keinen „Social Workplace“, sondern eine enorme Flut zusätzlicher Daten ohne großen Nutzen für das Unternehmen und seine Beziehungen zu Kunden und Partnern, wenn diese Beziehungen nicht auf eine andere Weise hergestellt und gepflegt werden können. Echtzeitreaktionen auf Kunden- oder Lieferantenanfragen werden nämlich nicht durch Social-Software erreicht, sondern durch ein zugrundeliegendes System, das einen konsolidierten Ansatz zur Geschäftskommunikation mit dem gesamten Kontext und den jeweiligen Geschäftsprozessen ermöglicht. Die gesamte Datenflut, die sonst durch verschiedene Social-Software produziert wird, fließt nämlich unkontrolliert in funktionale Silos mit entsprechenden Sub-Silos und entfernt sich so immer mehr von einem effizienten geschlossenen Kommunikationskreislauf.

Das grundlegende Problem von Social-Software liegt also in der mangelnden Verbindung zum Geschäftskontext und den Unternehmenszielen. Die Papyrus Plattform von ISIS Papyrus behandelt daher soziale Interaktionen nur als Teile eines Geschäftsfalls, um eine konsolidierte Ansicht aller Daten und des Contents mit Kundenbezug zu gewährleisten. Gleichzeitig räumt die Papyrus Plattform mit der künstlichen Fragmentierung auf und bietet einen holistischen Ansatz zu integrierter Geschäftskommunikation und kollaborativen Funktionen und ermöglicht Endanwendern das selbstständige Erstellen ihrer Prozesse mit innovativer Machine-Learning-Technologie, um strategische Unternehmensziele im Rahmen von vorgegebenen Geschäftsregeln umzusetzen.

Fallstudie: Online-Banking mit Papyrus

In Lösungen, Nutzen on 22/12/2010 at 10:47

Diese Lösung von ISIS Papyrus wurde in einem der größten deutschen Finanzinstitute eingeführt, in dessen Filialnetz über 4000 Mitarbeiter beschäftigt sind. Das Kerngeschäft liegt im Investment- und Online-Banking. Weitere Tätigkeitsbereiche umfassen die Immobilienfinanzierung sowie das Wertpapiergeschäft.

Ziel war die Errichtung eines Online-Banking-Portals als virtuelles Kundenservicecenter. Die wichtigste Anforderung dabei war  ein Rund-um-die-Uhr-Zugriff auf elektronische Dokumente für ein umfassendes Kundenservice. Gleichzeitig sollte es möglich sein, jedes Dokument kundenprofilabhängig in bester Qualität auszudrucken, automatisch zu kuvertieren und zu versenden. Grundvoraussetzung für die elektronische Dokumentendarstellung mit Druckoption war das effiziente Handling der bereits auf Mainframe vorhandenen Geschäftsdaten.

Die gesamten Umsetzungskriterien sahen folgendermaßen aus:

  • Um Kunden ein elektronisches Bankdokumenten-Service zu bieten werden auf z/OS Mainframe-Programmen vorhandene Geschäftsdaten zur Erstellung elektronischer Kontoauszüge und Berichte herangezogen.
  • Auszüge und Berichte werden im Browser als PDF angezeigt.
  • Wahlweise können alle Dokumente auf verschiedenen Druckern ausgegeben werden.
  • E-Mail Benachrichtigungen für neue Dokumente enthalten einen Hyperlink zum jeweiligen Dokument.
  • Rund-um-die-Uhr-Zugang zu den E- Schriftstücken.

Mit der Papyrus Plattform wurden die folgenden Features realisiert:

  • Altdaten können mühelos eingelesen werden.
  • Einmalige Dokumentgestaltung und –formatierung für 100% identes Aussehen von Papier- und E-Schriftstücken.
  • Rasche Dokumentenentwicklung bei 100% genauer WYSIWYG-Ansicht im Papyrus Designer.
  • Papyrus EYE-GUI ermöglicht Einbindung der Fachabteilung für Bearbeitung von Text- und Marketingnachrichten.
  • Hochgeschwindigkeits-Batch- und Ad-hoc-Formatierung auf 11 Betriebssystemen.
  • Das WebRepository ermöglicht Management und Administration aller Ressourcen, Textbausteine, Anwenderautorisierungen und Dokumenten-Prozesse.
  • WebArchive: On-the-fly-Generierung von PDF.
  • Zentrales Output-Management im PrintPool mit OMR und Barcodes.
  • Dokumente, die vom Kunden im Web nicht abgerufen werden, werden zentral gedruckt und versandt.
  • E-Mail-Server SMTP für E-Mail-Benachrichtigung inklusive URL.

Der Implementierungsaufwand vor Ort betrug – für eine doch recht komplexe Applikation – nur sechs Wochen. In diesem Zeitraum wurde unter anderem die Konfiguration für das zentrale WebRepository und WebArchive und die Dokumententwicklungsarbeit  durchgeführt. Die
gesamte Projektphase betrug gerade einmal fünf Monate.

Expertentum erfordert transparente Prozesse

In Lösungen, Nutzen on 29/11/2010 at 08:18

Konventionelles Geschäftsprozessmanagement (BPM) und der damit einhergehende, aus der Optimierung der Fließbandproduktion entliehene, Ansatz der Prozessplanung und -automatisierung ist unter geänderten unternehmerischen Rahmenbedingungen offensichtlich in einer Sackgasse gelandet. Wieder einmal stehen die unstrukturierten und unvorhersehbaren Prozesse im Vordergrund, die charakteristisch für die sogenannte Wissensarbeit sind.

Aber was ist eigentlich Wissensarbeit? Im Gegensatz zu einem weitverbreiteten Irrtum ist Wissensarbeit nicht auf akademische Berufe wie Anwälte, Architekten, Ärzte, Ingenieure und Wissenschaftler beschränkt. Interessant ist, dass Etienne Wenger in seinem bahnbrechenden Buch Communities of Practice – das heute ein Klassiker im Bereich kollaborativen, hoch-interaktiven und wissensintensiven Arbeitens ist – ausgerechnet die Schadens-/Forderungsabwicklung in einer Versicherung untersuchte. Nicht unbedingt die anspruchsvolle Tätigkeit, die man gemeinhin mit Wissensarbeit in Verbindung bringt. Trotzdem ist es eine Tätigkeit, die gewisse Fähigkeiten erfordert, welche sich ihrerseits im Laufe der Zeit hin zu fachlicher Expertise entwickeln. Betrachtet man Wissen aus dieser Perspektive, ist es nicht üerraschend, dass wir nicht über eine kleine Minderheit der Erwerbsbevölkerung sprechen. Es gibt Schätzungen, wonach in entwickelten westlichen Wohlstandsgesellschaften die Wissensarbeiter jede andere Beschäftigtengruppe zahlenmäßig zumindest um das Vierfache übertreffen. Wissensarbeiter stellen somit das Herzstück der Wirtschaft und es überrascht eigentlich nur, dass ihre Arbeitserfordernisse so lange vernachlässigt wurden oder ihnen nur mit überkommenen technologischen Konzepten begegnet wurde.

Was sind nun die Erfordernisse von Wissensarbeitern? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns bewusst sein, WIE sie arbeiten und Entscheidungen treffen, um bestimmte Ziele zu erreichen. Abgesehen von den Feldforschungen von Wenger und anderen, sehen wir gewisse gemeinsame Merkmale in allen Tätigkeiten von Experten. Gary Klein hat diese Merkmale zusammengefasst und sie als das beschrieben, was ein Experte sieht:

  • Muster und Beziehungen, die anderen verborgen bleiben
  • Anomalien
  • Die großen Zusammenhänge
  • Wie Dinge funktionieren
  • Chancen und Improvisationen
  • Nuancen, die andere nicht unterscheiden können

Schon 1998 hat Wenger festgestellt, dass Designer das Ziel hatten, Informationen hinter Formularen zu verstecken und die Aktivität der Benutzer auf formale Abläufe zu reduzieren, was auch heute noch gängige Praxis ist. Vor dem Hintergrund des obne Ausgeführten ist es klar, dass diese Art von Design in keinster Weise geeignet ist, die wesentlichen Merkmale von Wissensarbeit in welchem Bereich auch immer zu unterstützen.

Dagegen verwerfen das technologiche Konzept und die Vision hinter der Papyrus Adaptive Case Management Plattform die Bevormundungsmuster, denen Fachanwender in vielen Bereichen der service- und kundenorientierten Dienstleistung bis heute unterworfen sind. Stattdessen setzt Papyrus ACM auf volle Transparenz und erlaubt es Anwendern zu verstehen, WARUM bestimmte Dinge auszuführen sind um bestimmte Ziele zu erreichen und gibt ihnen gleichzeitig die Flexibilität, ihre Prozesse während der Ausführung entsprechend ihrem Sachverstand und ihrer Erfahrung anzupassen. Die Möglichkeit, Entscheidungen basierend auf einem Echtzeit-Zugriff auf Daten und Kommunikation zu treffen, ist eine Grundvoraussetzung für die effektive Interaktion mit Kunden, was die Hauptbeschäftigung der meisten Wissensarbeiter ist. Die Unternehmen ihrerseits profitieren von dieser Art des Empowerments und der Motivationssteigerung der Mitarbeiter, weil die effektive Kundenkommunikation die solideste und verlässlichste Basis für den Unternehmenserfolg ist.

Wissensintensive Prozesse effektiv managen

In Anwendung, Lösungen on 22/11/2010 at 08:44

Wenn Analysten zum Schluss gelangen, dass Unternehmen die Prozesse in ihren Fachabteilungen erheblich schneller als bisher ändern wollen und zum Schluss kommen, dass sie sich eine Umgebung wünschen, die den Anwendern mehr Spielraum bei der Prozesskonfiguration lässt, ist eines jedenfalls klar: die derzeit gebräuchlichen rigiden Prozessmodelle mit all ihren imminenten Einschränkungen haben ausgedient.

Um solche Einschränkungen von vornherien zu vermeiden, konzemtriert sich ISIS Papyrus auf die Anforderungen von Unternehmen, rasch auf dynamische Entwicklungen im Geschäftsumfeld und bei den Kundenwünschen zu reagieren. Die eingebaute Prozess-Engine der Papyrus Adaptive Case Management Plattform verwendet keine simplen Flussdiagramme wie konventionelles BPM zur Prozessdefinition, sondern reagiert auf Status und Ereignisse, um Probleme mit parallelen Aktivitäten, menschlicher Interaktion, Ad-hoc-Prozessen und der rigiden Abfolge von Prozeduren zu vermeiden. Durch den Ansatz von Status und Ereignissen werden komplexe Entscheidungsblöcke und Listen-for-event-Loops vermieden. Alle Änderungen der Prozesse werden auf dem Desktop definiert und im zentralen Repository abgespeichert. Wie das folgende Video zeigt, dürfen dabei aber nicht die Begriffe durcheinander gebracht werden.

Die Flexibilität von Papyrus ACM berücksichtigt Anwenderbedürfnisse und unterstützt wissensintensive Geschäftsprozesse im Kontext der Geschäftskommunikation und des relevanten Contents mittels zielorientierter Prozesse und ist damit einzigartig.

Neuer offener Standard für Enterprise Content Management

In Lösungen, Markt on 02/06/2010 at 07:24

Das internationale Konsortium OASIS verlautete kürzlich die Verabschiedung des neuen offenen Standards Content Management Interoperability Services (CMIS) Version 1.0, der den Informationsaustausch zwischen Enterprise Content Management (ECM) Repositorys verschiedener Anbieter ermöglicht. In Zusammenarbeit mit anderen führenden Anbietern von ECM-Lösungen weltweit hat ISIS Papyrus, einer der Hauptsponsoren von OASIS, bei der Anerkennung von CMIS als offizieller OASIS-Standard mitgewirkt. Dieser Status stellt den höchsten Grad der Anerkennung dar.

„Die Verabschiedung von OASIS CMIS 1.0 ist ein wichtiger erster Schritt, um Unternehmen in der freien Wahl von wichtigen Lösungen für ECM, BPM und CRM zu unterstützen,  ohne durch die darunter liegende Funktionalität des jeweiligen Archivanbieters eingeschränkt zu werden,“ sagt Max J. Pucher, Chief Architect von ISIS Papyrus. „Wir hoffen, dass die nächsten Versionen über den Zugriff auf Content und Metadaten hinausgehen und wir sind zuversichtlich, dass dieser neue Standard – von der Papyrus Plattform bereits unterstützt – weite Verbreitung findet und als zusätzlicher Anreiz für die kontinuierliche Entwicklung zu voller Content-Interoperabilität in prozessorientierten Umgebungen dient.“

Mittels Web Services und Web 2.0 Interfaces reduziert CMIS dramatisch den IT-Aufwand im Umfeld von Multi-Repository Content Management Systemen von mehreren Herstellern. Unternehmen müssen nicht länger extra geschriebenen Code warten und benötigen keine spezielle Integration für den Austausch von Information über verschiedene ECM Systeme hinweg. CMIS ermöglicht darüber hinaus unabhängigen Software-Herstellern die Entwicklung spezieller Applikationen die auf einer Vielzahl von Content Management Systemen lauffähig sind.

Hintergrund von adaptivem Case Management

In Lösungen, Markt on 02/04/2010 at 08:20

Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management, BPM) kann aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Die dominante Stellung von IT und Technologie ließ eine Betrachtungsweise von BPM als Instrument für die automatische Prozesssteuerung entstehen worin menschliche Interaktion bestenfalls als notwendiges Übel vorkommt. Aber die Komplexität und Rigidität eines solchen Modellansatzes bietet entgegen dem ursprünglichen Ansatz längst keine Vorteile mehr. Die Prozesse, welche nach einer langwierigen Analyse als hardcodiertes Modell aufgesetzt werden, entsprechen nicht den Erfordernissen, wie sie im tagtäglichen Geschäftsleben auftreten und die Abhängigkeiten sind zu vielschichtig, um eine leichte Adaptierbarkait oder Wartung zu gewährleisten.

Ursprünglich drehten sich Geschäftsprozesse vor allem um menschliche Aktivitäten und hatten keinen unmittelbaren Zusammenhang mit Technologie. Ein Geschäftsprozess ist nämlich vor allem das: eine Abfolge von Aktivitäten, die von Individuen ausgeführt werden, um ein geschäftliches Ziel zu erreichen. Diese Art von Geschäftsprozessen existiert seitdem Menschen miteinander Geschäfte machen und ist somit schon etwas älter als Computer und Informationstechnologie. Ein grundlegendes Problem vieler IT-Modelle ist die Annahme von sorgfältig definierten Zielen in einer statischen Arbeitsumgebung; in Wirklichkeit haben es Geschäftsanwender aber oft mit ungenau definierten Zielen in einem dynamischen, ja sogar chaotischen Umfeld zu tun. Sie müssen oft improvisieren und mit veränderten Gegebenheiten zurechtkommen und die Ziele kristallisieren sich erst im Laufe des Prozessfortschrittes heraus.

Deshalb erscheint es logisch, die Kontrolle über die Prozesse von der IT zurück zu den Anwendern zu verlagern, um einen echten Mehrwert zu generieren. Auch hier gibt es zahlreiche Ansätze und die bestehenden Erklärungsversuche führen mangels eindeutiger Terminologie wieder zu allerlei Missverständnissen. Der Begriff „Adaptives Case Management“ stellt daher keine fixe Größe dar, sondern dient als Ausgangspunkt für zukünftige Diskussionen rund um selbstlernende Systeme, die in Echtzeit Benutzerinput adaptieren. Einige grundlegende Überlegungen dazu finden sich hier und hier. Eine besonders lohnende Gelegenheit mehr über „Adaptive Prozesse und Motivation“ zu hören bietet sich beim diesjährigen ISIS Papyrus Open House, wo es die Möglichkeit gibt, wieder einem der bekannt pointierten Vorträge von Chief Architect Max J. Pucher zu diesem Thema zu frönen.

Einladung zum ISIS Open House 2010

In event, Lösungen on 24/03/2010 at 15:10

Wie jedes Jahr lädt ISIS Papyrus auch heuer wieder zu  Open House und User Conference. Von 2. – 4. Mai ist es wieder soweit, beginnend in Wien, sodann in Dallas (US), Kingsclere (UK) und Ivrea (IT). Wie immer gibt es eine Reihe verschiedener Möglichkeiten, von diesen Veranstaltungen zu profitieren, sei es durch Vorträge, Workshops, praktische Demonstrationen, Fallstudien oder Diskussionen. Mehr Details dazu gibt es auf der Homepage von ISIS Papyrus.

Chief Architect Max J. Pucher wird die Begrüßungsansprache halten und dabei adaptive Prozesse und das Empowerment von Geschäftsanwendern erläutern. Dies stellt sicherlich einen der Höhepunkte der Veranstaltung dar, weil damit einige der grundlegenden Konzepte der innovativen Papyrus Plattform eingehend beleuchtet werden. Darüber hinaus wird auch zur Sprache kommen, wie Unternehmen Case Management in einem Umfeld von vorwiegend unstrukturierten und dynamischen Prozessen einsetzen können, um ihre Leistungsfähigkeit zu steigern und ihre Effizienz zu optimieren.

Zusammen mit der Leistungsschau der übrigen herausragenden Papyrus-Features wie den neuen Widgets für das revolutionäre Papyrus EYE Benutzerinterface, den praktischen Wizards, dem Content Compare oder dem brandaktuellen WebArchive für das iPhone bekommen Besucher die Möglichkeit, spannende Präsentationen mitzuverfolgen sowie mit Berufskollegen und Profis im Dokumentengeschäft praktische Lösungen für alltägliche Herausforderungen in einer einzigartigen Atmosphäre zu diskutieren.