Deutsche Ausgabe

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Einfache Skalierbarkeit auf Enterprise-Niveau

In Systemverwaltung on 22/10/2009 at 13:56

Viele Installationen der Papyrus Plattform sind in jüngster Zeit erheblich gewachsen und damit trat das Thema Skalierbarkeit immer mehr in den Vordergrund. Aufgrund ihres Designs ist die Skalierbarkeit der Papyrus Plattform grundsätzlich unbeschränkt, sie wird jedoch durch gewisse Synchsonisierungserfordernisse eingeschränkt. Einfaches Lesen oder die Ansicht gespeicherter Dokumente ist uneingeschränkt möglich, der mehrfache synchrone Schreibzugriff wirft bei der Skalierbarkeit einige Fragen auf.  Bei einer Verdoppelung der Benutzer etwa von 1.000 auf 2.000 bedarf es eines Monitoring und bei Bedarf einer Anpassung der Hardware. Wenn sich die Zahl der Dokumente oder Bearbeitungsschritte von 1.000 auf 2.000 pro Stunde verdoppelt, bedarf es der Überlegung, wie die Last sicher über Serverknoten verteilt werden kann. Papyrus Plattform-Anwendungen sind jedoch sehr einfach zu skalieren im Vergleich etwa zu dreischichtigen Web/Java/SQL/SOA-Applikationsclustern, erläutert Max Pucher, Chief Architect bei ISIS Papyrus.

Benutzerbeschwerden über eine „langsame Anwendung“ ohne messbare Details sind wenig hilfreich, nichtsdestotrotz aber durchaus ernst zu nehmen. Benutzer verstehen vielfach nicht, dass scheinbar ähnliche Dokumente einen erheblich unterschiedlichen Bearbeitungsaufwand erfordern. Das Dokument mag zwar für den Benutzer simpel erscheinen, aber der Backend-Aufwand kann ziemlich komplex sein, was proaktives Monitoring ratsam macht.  Die Papyrus Plattform stellt dafür leicht zu bedienende Dashboards und Reportfunktionen zur Verfügung.

Skalierbarkeit dreht sich allerdings nicht ausschließlich um die Feinabstimmung oder das Aufrechterhalten einer akzeptablen Response-Zeit für eine wachsende Zahl von Benutzern. Es ist unrealistisch, zu erwarten, dass das System eine wachsende Zahl von Benutzern und Transaktionen automatisch bewältigt. Kein System ist dazu in der Lage. Papyrus verfügt über zahlreiche Load-Balancing- und Tuning-Funktionen, die standardmäßig oder durch das System eingestellt werden. Dokumenten-Anwendungen sind eine komplizierte Ansammlung von GUIs, Prozessen und regelbasierten Lese-/Schreibzugriffen auf Daten aus verschiedenen Service-Interfaces oder Datenbanken. Die Performance von SOA-Backend-Service-Interfaces oder der Datenbank ist von größerer Relevanz für die Skalierbarkeit als das Benutzer-Frontend. Gemessen an Datenbank- oder Transaktionsparametern bewältigt die Papyrus Plattform Millionen von Transaktion pro Stunde und stellt vereinfachte Systemverwaltung zur Verfügung ohne die Benutzerfreundlichkeit aus den Augen zu verlieren.

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Empowerment für Unternehmen

In allgemeine Info, Systemverwaltung on 07/08/2009 at 13:53

Für viele Unternehmen ist es ein Gebot der Stunde, bei den IT-Kosten zu sparen und gleichzeitig die Servicequalität für Kunden uneingeschränkt beizubehalten. Was auf den ersten Blick widersprüchlich erscheinen mag, lässt sich jedoch dadurch erreichen, dass die Kontrolle über geschäftsrelevante Prozesse hin zu den Fachanwendern verlagert wird, ohne dabei die Integrität der Kernsysteme aufzugeben.

Dies ist ein wesentlicher Bestandteil des Konzepts der Business Architecture von ISIS Papyrus, welches auf eine verstärkte Rolle der Experten in den Fachabteilungen setzt. Diese werden in die Lage versetzt, Prozesse je nach Geschäftserfordernis unabhängig von der Applikationslogik zu adaptieren. Dadurch können Fachanwender strategische Unternehmensziele umsetzen, ohne dabei im Geringsten auf die rigiden und komplexen Strukturen einer aufwändig programmierten IT-Infrastruktur angewiesen zu sein.

Der zugrundelegende Anspruch ist es, die Fachanwender nicht in ihrer Tätigkeit zu behindern sondern sie kollaborativ durch Prozessdefinitionen anzuleiten, wobei Geschäftsregeln und unternehmerische Zielvorgaben den Rahmen bilden. Die Erfordernis, verschiedene Produktfragmente eines oder mehrerer Anbieter zu integrieren entfällt dabei völlig. Papyrus bietet nämlich eine nahtlose Konsolidierung von frei definierbaren Prozessen, Regeln, GUIs, Formularen sowie eingehenden und ausgehenden Content-Objekten.

Skalierbare Anwendungen

In Anwendung, Skalierbarkeit, Systemverwaltung on 07/07/2009 at 10:26

Es gibt bereits weit über 200 Installationen der Papyrus Platform. Die eine Hälfte servisiert hunderte bis tausende Benutzer. Die Andere betreibt hoch-volumige Produktionssysteme. Die Meisten produzieren 10,000 bis 100,000 Inbound und Outbound Dokumente pro Tag die entweder vollautomatisch oder benutzerinteraktiv erstellt werden. Diese Anwendungen wachsen weiter und daher ist Skalierbarkeit ein wichtiges Thema. Da es so einfach ist neue Prozesse und Dokumente hinzuzufügen wird gerne darauf vergessen, dass von Zeit zu Zeit auch die Ressourcen angepasst werden müssen. Wir empfehlen dazu pro-aktives Monitoring mit den integrierten Funktionen von Papyrus.

Die Papyrus Platform ist unlimitiert skalierbar, jedoch müssen Anwendungen entsprechend definiert werden. Man kann natürlich auch jede Anwendung später auf diese Skalierbarkeit anpassen jedoch ist es einfacher dies von Anfang an zu tun. Sehr oft sind restriktive Netzwerke oder anderweitig limitierte Ressourcen ein Grund für notwendige Änderungen.

Es stehen folgende Blog Posts (Englisch) zur Verfügung die Skalierbarkeitsprobleme beleuchtet und Java/Papyrus vergleicht.

Welcome to the Real World: Overhead: Java Application Scalability

Chief Architects Blog: Papyrus Application Scalability