Deutsche Ausgabe

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Neue Wege zu einem flexiblen Prozessmanagement

In Nutzen, Vorteile on 11/11/2009 at 10:02

Wenn Analysten zum Schluss kommen, dass Organisationen ihre Anwenderprozesse wesentlich rascher modifizieren wollen, als es derzeit möglich ist und hinzufügen: „(Diese Organisationen) würden lieber in eine Umgebung wechseln, die viel mehr Eigenständigkeit für die Fachanwender in der Prozess-Konfiguration bietet,“ wirft dies ein bezeichnendes Licht auf die begrenzten Möglichkeiten derzeit verwendeter rigider Prozessmodelle.

Um solche Einschränkungen zu vermeiden, konzentriert sich ISIS Papyrus auf die Notwendigkeit für Unternehmen, rasch auf dynamische Entwicklungen im Kundenverhalten zu reagieren. Die eingebaute Prozess-Engine der Papyrus Platform verzichtet auf simple prozedurale Flowchart-Grafiken zur Prozessdefinition und setzt bei BPM auf ein State-/Event-Modell, um Probleme mit parallelen Aktivitäten, Human Interaction Management und rigiden prozeduralen Abläufen zu vermeiden. State-/Event-basierte Prozesse benötigen weder komplexe Sammelentscheidungsblöcke noch Waitloops für mögliche Ereignisse. Alle Änderungen des Prozesses werden im Desktop definiert und im zentralen WebRepository abgespeichert.

Das Papyrus Prozessmanagement ist flexibel, passt sich den Bedürfnissen der Benutzer an und unterstützt wissensintensive Geschäftsprozesse in Verbindung mit der Geschäftskommunikation. Die Anwender definieren ihre Interaktion mit dem Activity Recorder und dem Natural Language Rule Editor und trainieren die Prozessabfolge mit dem User-Trained Agent. Teamwork, Check-In/Check-Out, Versionierung und Projektmanagement gehören zur generischen Plattform-Funktionalität. Andere wesentliche Vorteile sind unter anderem:

  • Weniger Prozess-Anpassung und -Korrektur weil unvorhergesehene Ereignisse nichts an der Validität des Prozesses ändern
  • Bei Änderungen der Statusdefinition und Eventsteuerung werden automatisch alle Prozesse, die dieses Element verwenden, mittels der Versionskontrolle aktualisiert
  • Änderungen am Prozess benötigen keine Java-Programmierung
  • Keine Programmierung von Dialogen erforderlich

NLR – Natural Language Rules

In neue Funktion on 16/04/2009 at 00:52

Anwender können als Besitzer von Prozessen diese schnell und leicht mit Geschäftsregeln ergänzen oder diese abändern, um auf veränderte Markterfordernisse oder gesetzliche Auflagen entsprechend zu reagieren. Die Papyrus Query Language (PQL) der Papyrus Plattform ist so mächtig, dass sie für technische Laien ungeeignet ist. Der NLR-Editor erlaubt dem Anwender die einzeilige Eingabe von Geschäftsregeln in Klartext ohne jegliche Syntax im Einklang mit vordefinierten Mustern.

Der NLR-Editor benutzt den Kontext des Geschäftsvorfalls als funktionalen Rahmen und schlägt entsprechende Metadaten-Attribute vor. Der Benutzer hat weder unberechtigten Zugriff auf Daten noch kann er bei der Verwendung von Attributnamen Fehler machen. Die Regeln werden in einer beliebigen nationalen Sprache mit Unterstützung der Translation-Collection eingegeben und in einem sprachunabhängigen Format gespeichert. Die Bearbeitung von Regeln kann in einer anderen Sprache als derjenigen der Eingabe erfolgen, solange die Keywords in der Translation-Collection des WebRepository vorhanden sind. Das ausführbare Format des NLR ist ein PQL Rule-Object und daher vollständig kompatibel mit üblichen PQL-Skripts.