Deutsche Ausgabe

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Nahtlose Integration von Legacy-Anwendungen

In Produkt on 30/10/2009 at 08:28

Service Oriented Architecture oder SOA hat viele Gesichter. Einerseits soll es die ultimative Lösung for alle IT-Probleme sein und andererseits die Agilität der Prozesse erhöhen. SOA ist nicht nur SOAP sondern jede Form der standardisierten, losen Kopplung.

Wir wollen uns an dieser Stelle jedoch den praktisch nutzbaren Möglichkeiten von SOA-Protokollen für die Integration von Content Management-Anwendungen widmen. Kundenorientierten Organisationen wird damit ermöglicht, Geschäftsdaten von Legacy-Anwendungen in personalisierten Geschäftskommunikationsanwendungen zu verwenden oder Dokumentendaten in Anwendungen einzubringen.

Die Komplexität der Legacy-Applikationen wird durch die SOA-Schnittstelle abgekoppelt, denn jede Schnittstelle die wiederverwendet werden kann – z.B. SOA oder MQ-Series – reduziert die IT Kosten. Mit Papyrus erfordern Änderungen der Kommunikation keine Änderung der Legacy-Anwendungen.

Detaillierte Informationen inklusive eines interessanten Anwendungsbeispiels finden Sie hier (PDF).

Einfache Skalierbarkeit auf Enterprise-Niveau

In Systemverwaltung on 22/10/2009 at 13:56

Viele Installationen der Papyrus Plattform sind in jüngster Zeit erheblich gewachsen und damit trat das Thema Skalierbarkeit immer mehr in den Vordergrund. Aufgrund ihres Designs ist die Skalierbarkeit der Papyrus Plattform grundsätzlich unbeschränkt, sie wird jedoch durch gewisse Synchsonisierungserfordernisse eingeschränkt. Einfaches Lesen oder die Ansicht gespeicherter Dokumente ist uneingeschränkt möglich, der mehrfache synchrone Schreibzugriff wirft bei der Skalierbarkeit einige Fragen auf.  Bei einer Verdoppelung der Benutzer etwa von 1.000 auf 2.000 bedarf es eines Monitoring und bei Bedarf einer Anpassung der Hardware. Wenn sich die Zahl der Dokumente oder Bearbeitungsschritte von 1.000 auf 2.000 pro Stunde verdoppelt, bedarf es der Überlegung, wie die Last sicher über Serverknoten verteilt werden kann. Papyrus Plattform-Anwendungen sind jedoch sehr einfach zu skalieren im Vergleich etwa zu dreischichtigen Web/Java/SQL/SOA-Applikationsclustern, erläutert Max Pucher, Chief Architect bei ISIS Papyrus.

Benutzerbeschwerden über eine „langsame Anwendung“ ohne messbare Details sind wenig hilfreich, nichtsdestotrotz aber durchaus ernst zu nehmen. Benutzer verstehen vielfach nicht, dass scheinbar ähnliche Dokumente einen erheblich unterschiedlichen Bearbeitungsaufwand erfordern. Das Dokument mag zwar für den Benutzer simpel erscheinen, aber der Backend-Aufwand kann ziemlich komplex sein, was proaktives Monitoring ratsam macht.  Die Papyrus Plattform stellt dafür leicht zu bedienende Dashboards und Reportfunktionen zur Verfügung.

Skalierbarkeit dreht sich allerdings nicht ausschließlich um die Feinabstimmung oder das Aufrechterhalten einer akzeptablen Response-Zeit für eine wachsende Zahl von Benutzern. Es ist unrealistisch, zu erwarten, dass das System eine wachsende Zahl von Benutzern und Transaktionen automatisch bewältigt. Kein System ist dazu in der Lage. Papyrus verfügt über zahlreiche Load-Balancing- und Tuning-Funktionen, die standardmäßig oder durch das System eingestellt werden. Dokumenten-Anwendungen sind eine komplizierte Ansammlung von GUIs, Prozessen und regelbasierten Lese-/Schreibzugriffen auf Daten aus verschiedenen Service-Interfaces oder Datenbanken. Die Performance von SOA-Backend-Service-Interfaces oder der Datenbank ist von größerer Relevanz für die Skalierbarkeit als das Benutzer-Frontend. Gemessen an Datenbank- oder Transaktionsparametern bewältigt die Papyrus Plattform Millionen von Transaktion pro Stunde und stellt vereinfachte Systemverwaltung zur Verfügung ohne die Benutzerfreundlichkeit aus den Augen zu verlieren.