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Process Mining mit Papyrus

In Nutzen on 14/03/2012 at 07:28

Process Mining ist ein IT-Konzept, das jüngst vermehrt Interesse erregt, aber über keinerlei verbindliche Definition verfügt. Jedem Software-Hersteller bleibt es somit selbst überlassen, was er darunter verstehen will. Deshalb ist es gut, sich solche Konzepte genau anzusehen, um den tatsächlichen Wert für ein Unternehmen realistisch einschätzen zu können.

Während die Analyse menschlicher Interaktionen grundsätzlich eine gute Idee ist, setzt Process Mining allzuoft bei den Unzulänglichkeiten bestehender konventioneller Geschäftsprozess-Managementsysteme (BPMS) mit rigiden Prozessen, keinerlei User-Empowerment und Agilität, fehlender Zielorientierung und mangelndem Fokus auf Kundenresultate an. Da aber die Ausgangslage mit simplifizierten Flußdiagramm-Abläufen dieselbe ist, bleiben die Beschränkungen des ursprünglichen Systems bestehen und verhindern jegliche nutzbringende Anwendung in einer realen Unternehmensumgebung. Deshalb beschränken sich die meisten Process Mining-Initiativen auf Absichtserklärungen und liefern mangels adäquater Technologie keine greifbaren Resultate.

Im Unterschied dazu hat die ISIS Papyrus Plattform schon vor Jahren eine patentierte einschlägige Lösung präsentiert. Für das Process Mining auf Basis menschlicher Problemlösung und sozialer Interaktion führt der Papyrus User-Trained Agent (UTA) Mustererkennung an den Datenobjekten und deren Beziehungen in jedem Status eines Geschäftsfalls aus, sobald eine Aktion durch eine definierte Benutzerrolle erfolgt. Der UTA analysiert dabei, welche Elemente relevant für nachfolgende wiederholte Aktionen sind. Dies beinhaltet Informationen über zuvor ausgeführte Schritte und ihre Ergebnisse. Der UTA ermöglicht es damit dem Anwender, einen Workflow schrittweise zu trainieren, was eine drastische Reduzierung des Aufwands für die Analyse und Programmierung eines Workflows und seiner Regeln bedeutet und unmittelbaren Nutzen erzeugt.

Neue Wege zu einem flexiblen Prozessmanagement

In Nutzen, Vorteile on 11/11/2009 at 10:02

Wenn Analysten zum Schluss kommen, dass Organisationen ihre Anwenderprozesse wesentlich rascher modifizieren wollen, als es derzeit möglich ist und hinzufügen: „(Diese Organisationen) würden lieber in eine Umgebung wechseln, die viel mehr Eigenständigkeit für die Fachanwender in der Prozess-Konfiguration bietet,“ wirft dies ein bezeichnendes Licht auf die begrenzten Möglichkeiten derzeit verwendeter rigider Prozessmodelle.

Um solche Einschränkungen zu vermeiden, konzentriert sich ISIS Papyrus auf die Notwendigkeit für Unternehmen, rasch auf dynamische Entwicklungen im Kundenverhalten zu reagieren. Die eingebaute Prozess-Engine der Papyrus Platform verzichtet auf simple prozedurale Flowchart-Grafiken zur Prozessdefinition und setzt bei BPM auf ein State-/Event-Modell, um Probleme mit parallelen Aktivitäten, Human Interaction Management und rigiden prozeduralen Abläufen zu vermeiden. State-/Event-basierte Prozesse benötigen weder komplexe Sammelentscheidungsblöcke noch Waitloops für mögliche Ereignisse. Alle Änderungen des Prozesses werden im Desktop definiert und im zentralen WebRepository abgespeichert.

Das Papyrus Prozessmanagement ist flexibel, passt sich den Bedürfnissen der Benutzer an und unterstützt wissensintensive Geschäftsprozesse in Verbindung mit der Geschäftskommunikation. Die Anwender definieren ihre Interaktion mit dem Activity Recorder und dem Natural Language Rule Editor und trainieren die Prozessabfolge mit dem User-Trained Agent. Teamwork, Check-In/Check-Out, Versionierung und Projektmanagement gehören zur generischen Plattform-Funktionalität. Andere wesentliche Vorteile sind unter anderem:

  • Weniger Prozess-Anpassung und -Korrektur weil unvorhergesehene Ereignisse nichts an der Validität des Prozesses ändern
  • Bei Änderungen der Statusdefinition und Eventsteuerung werden automatisch alle Prozesse, die dieses Element verwenden, mittels der Versionskontrolle aktualisiert
  • Änderungen am Prozess benötigen keine Java-Programmierung
  • Keine Programmierung von Dialogen erforderlich

Erlernte Prozesse für dynamische Geschäftsfälle

In neue Funktion on 07/10/2009 at 07:29

Die konventionelle Modellierung von Geschäftsprozessen mittels 2D-Flowcharts ist gekennzeichnet von Rigidität und mangelnder Flexibilität bei der Anpassung an ein verändertes Geschäftsumfeld. Die Wartung von hardcodierten Anwendungen ist heutzutage bei der dynamischen Entwicklung von Unternehmensanforderungen ein erhebliches Hindernis für Fachanwender, wenn es darum geht, ihre Aufgaben zur Erreichung spezifischer Unternehmensziele zu erledigen.

ISIS Papyrus war sich bei der Entwicklung des Anwender-trainierten Agenten (User-Trained Agent, kurz UTA) als Teil der Papyrus Plattform dieser Einschränkungen bewusst. Der patentierte UTA ist daher so konzipiert, dass er von den Aktionen der Anwender in ihrer spezifischen Rolle im Unternehmen lernt, um sie später automatisch auszuführen. Dies spart erhebliche Zeit bei der Erstellung von Workflows und erspart jeglichen zusätzlichen Programmieraufwand und den Einsatz komplexer Interfaces. Wenn ein Workflow modifiziert werden muss, ist es wieder ganz einfach, den UTA mit einigen Beispielen neu zu trainieren anstatt Unmengen an Codezeilen neu zu schreiben. Für Aktionen, die sich nicht automatisieren lassen, wie  das Modifizieren oder Erstellen eines Briefes, zeigt der UTA den Anwendern eine Schaltfläche bezüglich der zu erledigenden Aufgabe, damit diese dann entsprechend tätig werden können.

Die integrierte Zugriffsberechtigung stellt sicher, dass nur autorisierte Benutzer Aktivitäten oder Geschäftsregeln erstellen oder modifizieren können und dass die Ausführung dieser Regeln in deren jeweilige Zuständigkeit fällt. Der UTA trägt somit zum Empowerment der Anwender bei, indem er es ermöglicht, dass sie ihre Workflows nach und nach an geänderte Erfordernisse anpassen und so strategische Unternehmensziele ohne Intervention der IT umsetzen können.

UTA User Trained Agent in V7

In Lösungen, neue Funktion on 16/04/2009 at 00:57

Der User-Trained Agent (UTA) ermöglicht es dem Fachanwender, einen Workflow durch Training nach und nach selbst zu gestalten. Dieses Training eignet sich nicht zur sequentiellen Eingabe und Bearbeitung von Daten und Schwellwerten. In konventionellen Workflow-Systemen wird diese Funktionalität durch Entwickler mittels Formularen, Skriptlogik und Geschäftsregel-Systemen und der Programmierung von komplexen Schnittstellen bereitgestellt.

Das Papyrus WebRepository erlaubt dem Anwender die Erstellung von Metadaten-Definitionen für interaktives Activity Recording (AR) und die Eingabe von Geschäftsregeln in Natural Language (NLR) ohne die Notwendigkeit von Skripts oder sonstigem Programmieraufwand. Die integrierten Sicherheitsfunktionen zur Autorisierung stellen sicher, dass nur Benutzer mit entsprechender Berechtigung Aktivitäten oder Geschäftsregeln erstellen oder bearbeiten können bzw. dass diese Regeln nur innerhalb der Berechtigungen des Anwenders zur Ausführung gelangen. Der UTA kann trainiert werden, Aktivitäten abzurufen, die aber den Beschränkungen definierter Geschäftsregeln unterliegen.